Die sogenannten "Gendersprache"


 

Ich hätte hier zahlreiche Argumente, die kleine Gruppe der Gender-Intellektuellen und deren Befürworter und Unterstützer verbal zu disqualifizieren.

 

Ich beschränke mich hier bewusst auf die Darlegung des rechtlichen Sachverhaltes.

 

Eine kleine Gruppe Intellektueller äußert die Absicht oder den Wunsch, die Deutsche Sprache und die Deutsche Rechtschreibung um neue Begrifflichkeiten zu erweitern. Das ist legitim. 

 

Volksbefragungen ergaben jedoch, dass der überwiegende Teil des Deutschen Volkes diese Begrifflichkeits-Erweiterungen ablehnt.

 

Dem demokratischen Stimmen-Mehrheitsprinzip folgend wäre damit die Sache vom Tisch.

 

Die benannte kleine Gruppe Intellektueller  unternimmt jedoch illegale Versuche, ihre Ziele gegen den Willen der Mehrheit des Deutschen Volkes  zu verwirklichen. Sie handelt somit grundgesetzwidrig. Es gilt nach wie vor das demokratische Stimmen-Mehrheitsprinzip.

 

Mehr noch. Die Gruppe erreicht auf unbekannte Weise die Unterstützung der Dudengesellschaft. Die Dudengesellschaft handelt normaler Weise auf der Grundlage der aktuellen amtlichen Rechtschreibregeln und auf Weisung des "Rats für deutsche Rechtschreibung".

 

Die Geschäftsstelle des " Rats für deutsche Rechtschreibung" ist am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache in Mannheim angesiedelt. Vorsitzender ist seit dem 1. Januar 2017 Josef Lange. Er ist Mitglied der CSU.

 

Josef Lange war von 2003 bis 2013 Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. 

 

Der Rat besteht aus insgesamt 41 Mitgliedern, wovon 39 stimmberechtigt sind. 18 von ihnen kommen aus Deutschland, jeweils 9 aus Österreich und der Schweiz sowie je 1 Vertreter aus Liechtenstein, Südtirol und der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Beschlüsse werden mit einer Zweidrittelmehrheit gefasst.

 

Auf seiner letzten Sitzung vom 26.03.2021 in Wien hat sich der Rat mit dem Thema

 „geschlechtergerechte Schreibung“ befasst. In einer Mitteilung des Rates heißt es: „Der Rat sieht die Schreibentwicklung als nicht so weit gediehen an, dass das Regelwerk der Amtlichen deutschen Rechtschreibung geändert werden sollte.“

 


Auszug aus aus der schriftlichen Pressemitteilung des "Rats für deutsche Rechtschreibung" vom 26.03.2021:

 

Die Kriterien geschlechtersensibler Schreibung werden von den in den letzten Jahren in manchen Bereichen, vor allem Kommunen und Hochschulen, verfügten Vorgaben zur geschlechtergerechten Schreibung nicht erfüllt. Das gilt vor allem für die Nutzung von Asterisk (Gender-Stern), Unterstrich, Doppelpunkt und anderen verkürzten Zeichen, die innerhalb von Wörtern eine „geschlechtergerechte Bedeutung“ zur Kennzeichnung verschiedener Geschlechtsidentitäten signalisieren sollen. Diese Zeichen haben zudem in der geschriebenen Sprache auch andere Bedeutungen, z. B. als Satzzeichen oder typografische Zeichen oder informatik- und kommunikationstechnische Zeichen. Ihre Nutzung innerhalb von Wörtern beeinträchtigt daher die Verständlichkeit, Vorlesbarkeit und automatische Übersetzbarkeit sowie vielfach auch die Eindeutigkeit und Rechtssicherheit von Begriffen und Texten. Deshalb können diese Zeichen zum jetzigen Zeitpunkt nicht in das Amtliche Regelwerk aufgenommen werden.

 

Eine ausführliche Pressemitteilung des "Rats für deutsche Rechtschreibung" vom 26.03.2021 zu diesem Thema als PDF-Datei.


 

Die Dudengesellschaft handelt also ohne Legitimation durch den " Rat für deutsche Rechtschreibung". Sie handelt somit rechtswidrig. Darüber hinaus handelt sie grundgesetzwidrig gegen den Willen der Mehrheit des Deutschen Volkes. Ihre Handlungsweise ist eine mehrfach rechtswidrige Handlungsweise.

 

Amtliche Administrationen, welche die Gender-Sprache befürworten oder gar legitimieren und selber nutzen handeln rechtswidrig.

 

Presseorgane und halbstaatliche Rundfunk- u. TV-Sender (ARD - ZDF) handeln mit der Propagierung der Gendersprache und der Suggerierung seiner staatlichen Legitimierung gesetzwidrig und täuschen das Volk über den wahren Sachverhalt.

 

Gibt der "Rat für deutsche Rechtschreibung" sein Einverständnis für die Gender-Regeln, handelt er ebenfalls gegen den Willen der Mehrheit des Deutschen Volkes und damit ebenfalls grundgesetzwindig.

 

Ist das Volk  in den Deutschsprachigen Staaten Österreich, Schweiz, Südtirol, Liechtenstein und in der deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens ebenfalls mehrheitlich gegen die Genderregelung, handelt der "Rat für deutsche Rechtschreibung" außerdem gegen das internationale Völkerrecht.

 

Unter Betrachtung der oben vorgetragenen Sachverhalte und unter der Berücksichtigung der negativen Entscheidung des "Rats für deutsche Rechtschreibung" wäre es paradox und letztlich gesetzwidrig, sollte sich eine kleine Gruppe von Gender-Intellektuellen durchsetzen und eine Änderung der Deutschen Sprache bewirken.

 

Eine Verwahrlosung des Gebrauches Deutschen Rechtes durch Politik und Administrationen ist seit längerer Zeit zu beobachten.

 

Das sagt der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichtes "Hans Jürgen Papier"

 


 

Reinhart Kramer am 21. Juli 2021.