Thema

Am 13.01.2015 fand eine öffentliche Verbrüderung unserer Regierungsmitglieder einschließlich der Bundeskanzlerin und des Bundespräsidenten mit Vertretern des islamischen Bevölkerungsanteiles statt.


 Der oben beschriebene zumindest ungewöhnliche Vorgang, der in den Medien ausführlich dokumentiert wurde, mag bei dem überwiegenden Teil der deutschen Bevölkerung Unbehagen, ja Zorn  ausgelöst haben.

 Ich enthalte mich hier ausdrücklich der persönlichen Beurteilung, weil ich versuchen will,  die mögliche logische Abfolge einer bestimmten Entwicklung zu bestimmen.

 

1.  Die PEGIDA, deren Mitglieder offensichtlich aus der Mitte der bürgerlichen Gesellschaft kommen und deren Motive durchaus berechtigte Überfremdungsängste sind versammeln sich weiterhin zu Demonstrationen, die von Mal zu Mal, auch beflügelt durch die Pariser Attentate islamitischer Terroristen vom 07.01.2015, zahlenmäßig zunehmen.

2.  Das wiederum wird bei den hiesigen islamischen Verbänden, Vereinen und Institutionen  Unruhe und Besorgnis auslösen und einen Solidarisierungseffekt zur Folge haben. Hier muss man übrigens betont feststellen, dass sich besagte islamische Vereinigungen bisher extrem zurückhaltend verhalten haben.

3.  Überspitzt ausgedrückt kann man feststellen , dass wir hier die ersten Anfänge eines Bürgerkrieges haben, der sich zunächst auf intellektueller Ebene abspielen mag, aber bei ungewollten Eskalationen schnell in die heiße Phase eintreten kann. Ich erinnere hier an die gewaltigen, tagelang anhaltenden bundesweiten Ausschreitungen nach dem Brandanschlag vom 29. Mai 1993 auf das Haus von türkischen Mitbewohnern in Solingen.

4.  Es ist nicht auszudenken wenn Mitglieder der Pegida mit Mitgliedern islamischer Gruppierungen auf gut deutsch aneinander geraten. Was passiert wenn in Deutschland islamitische Attentate wie die vom 07.01.2015 in Paris vorkommen?      

5.  Dieser Sachverhalt, den sowohl unsere Regierung als auch die Führer der islamischen Verbände erkannt haben müssen, ist offensichtlich der Grund für die öffentlich zelebrierte Verbrüderung.

6.  Durch diese öffentlich vorgetragene Fraternisierung macht man es radikalen Gruppen, egal aus welchem Lager, nahezu unmöglich Aktionen zu starten. Und wenn ja, würden sie im  Keime erstickt werden.

7.  Man muss also konstatieren, dass der innere Friede gewährleistet ist.

8.  Die abschließende Frage ist, wer von bürgerkriegsähnlichen Zuständen  in Frankreich und Deutschland und möglicherweise in anderen EU-Mitgliedsstaaten profitiert. Diese Frage sollten sich Leserinnen und Leser einmal stellen. Dann haben  sie auch die Verursacher.

9,  Abgeleitet aus der Tatsache, das durch die Fraternisierung unserer Regierungsvertreter mit den Führern der islamischen Verbände die gesellschaftliche Position des Islam in Deutschland erheblich gestärkt und verfestigt wurde, stellt sich die Frage nach der gesellschaftlichen Situation der deutschen Urbevölkerung, wenn in kommenden Jahrzehnten der islamstämmige Bevölkerungsanteil infolge von Population in erheblichem Maße zunimmt oder möglicherweise den der deutschen Urbevölkerung übersteigt. Wenn infolge der beschriebenen Entwicklung der islamische Bevölkerungsanteil ein erhebliches oder mehrheitliches Wählerpotential stellt, ergibt sich automatisch die Frage nach der zukünftigen Rechtsform der Bundesrepublik Deutschland. 

Reinhart Kramer am 13.01.2015